Grace Durham gewinnt 10. Innsbrucker Cesti-Wettbewerb

Siegerin erhält Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro


Innsbruck, 12.08.2019. Die britische Sängerin Grace Durham hat die zehnte Ausgabe des Innsbrucker Cesti-Wettbewerbs gewonnen. Der Wettbewerb des Barockgesangs findet jährlich im Rahmen der Festwochen der Alten Musik statt. Durham überzeugte die Jury mit "Se d’amor la curda sfinge" von Alessandro Melani und "Son qual misera colomba" von Johann Adolph Hasse. Die Mezzosopranistin erhält für ihren Sieg 4.000 Euro. Den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz belegte die kosovarische Sopranistin Dioklea Hoxha, auf den dritten Platz (2.000 Euro)  kam die Sopranistin Theodora Raftis aus Zypern. Alle drei Sonderpreise, der Publikumspreis, der Young Artist Award und ein Engagement beim Festival Resonanzen, gingen an die Österreicherin Miriam Kutrowatz.

Grace Durham wurde in London geboren und studierte zunächst in Cambridge Französisch und Italienisch. Nach ihrem Abschluss 2012 nahm sie an der Guildhall School of Music and Drama ein Gesangsstudium auf, welches sie am Royal Conservatoire of Scotland und beim National Opera Studio fortsetzte. Ihr erstes Engagement hatte sie von 2013 bis 2014 an der Garsington Opera. Zwischen 2017 und 2019 war die Mezzosopranistin im Jungen Ensemble der Dresdner Semperoper engagiert. Zuvor hatte sie den Bruce Millar Gulliver Prize 2016, den zweiten Preis bei den Maureen Lehane Vocal Awards sowie zwei Preise bei der Jeunes Espoirs Competition 2015 gewonnen.

Der internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti fand 2019 zum zehnten Mal in Innsbruck statt. Der Wettbewerb ist dem italienischen Komponisten Pietro Antonio Cesti, der Mitte des 17. Jahrhunderts Innsbruck zu einem Zentrum der italienischen Oper nördlich der Alpen machte, gewidmet und richtet sich an junge Sänger aus aller Welt, die eine besondere Begabung und Ausbildung für das Fach der Barockoper vorweisen können. Der Jury gehörten neben Michael Fichtenholz von der Oper Zürich auch der Intendant der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Alessandro De Marchi, sowie Jochen Breiholz, künstlerischer Betriebsdirektor Theater an der Wien, Eitan Sorek, Manager von Sorek Artists, Elisabeth Reischl, künstlerische Planerin am Wiener Konzerthaus, Heike Hoffmann von den Festspielen Schwetzingen, Alberto Triola vom Festival della Valle d’Itria und Julien Benhamou von der Oper Bordeaux an.

Quelle: klassik.com




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