Opernfestspiele Heidenheim mit erfolgreicher Bilanz

Insgesamt 16.800 Besucher bei den Opernfestspielen in diesem Jahr


Heidenheim, 01.08.2019. Die Opernfestspiele Heidenheim haben die diesjährige Saison mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Unter dem Motto "Glück" erreichten die Festspiele auf der Schwäbischen Alb eigenen Angaben zufolge rund 16.800 Besucher. Seit 2009 hat sich die Zuschauerzahl der Veranstaltungen damit mehr als verdoppelt. Durch eine zeitgleiche Verdreifachung des Budgets und einer Verfünffachung der Sponsorengelder liegt die Eigenfinanzierung  mittlerweile bei 60 Prozent. Leiter Marcus Bosch zeigte sich zufrieden mit seiner zehnten Spielzeit als Intendant und der insgesamt 55. Saison der Festspiele: "Die Konzerte waren […] alle eine große Freude." Auch die Opernaufführungen von "Ernani" und "Pique Dame" hätten ihn zufrieden gestimmt. Bei der Verdi-Oper konnte man eine Auslastung von 91 Prozent erreicht werden, die Tschaikowski-Inszenierung war zu 83 Prozent ausgelastet. "GOLD!" von Leonard Evers wurde als Kinderoper für 2.700 Zuschauer aufgeführt, die Auslastungszahlen erreichten dabei 93 Prozent. Als Festspielorchester traten in diesem Jahr erneut die Stuttgarter Philharmoniker auf, außerdem war der Philharmonische Chor aus Brünn zu hören. Darüber hinaus wurde eine "Musikwerkstatt" angeboten.

Die Opernfestspiele Heidenheim finden seit 1977 jährlich in Heidenheim an der Brenz statt. Vorläufer sind die von Hemut Weigl ab 1964 organisierten Schloss-Serenaden. Bespielt wird vor allem die unüberdachte Ruine des Rittersaals von Schloss Hellenstein und das Congress Centrum Heidenheim. Seit 2006 findet zusätzlich die "Junge Oper" im Schlosspark von Heidenheim statt. Von 1985 bis 2012 waren die Nürnberger Symphoniker als Festspielorchester tätig, seitdem wird diese Aufgabe von den Stuttgarter Philharmonikern übernommen. Das Konzertprogramm wird großteils von dem 2011 ins Leben gerufenen Festivalorchester Cappella Aquileia gestaltet. Musikalischer Leiter des Festivals ist seit 2009 der Dirigent Marcus Bosch.

Quelle: klassik.com




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